24.02.2006 – Spaghetti Bollo (alla Bolognese)

Oft unterschätzt, aber sehr lecker: Spaghetti alla Bolognese! Robbie und Alex zeigen hier, wie man die Bolognese so zubereitet, dass sie garantiert besser schmeckt, als beim Italiener um die Ecke. Eine weitere Erkenntnis aus dieser Folge: Robbie kann singen, Alex weniger.

Folge 4 downloaden (ca. 37 MB)

Man nehme…. (für 4 Personen)

  • Hackfleisch
  • Spaghetti
  • Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • Knoblauch
  • Möhren
  • Sellerie
  • Tomatenmark
  • Kräuter
  • Olivenöl, extra vergine
  • Balsamico
  • Pfeffer
  • Salz
  • Petersilie
  • Grana Padano oder Parmesan, fein gerieben
  • Rotwein (aus der Tüte)

und einen

Zubereitung

Das schöne an Spaghetti Bollo ist, dass die Soße sehr leicht zuzubereiten ist und grandios schmeckt. Auf jeden Fall besser, als beim Italiener um die Ecke! Am besten legt man los, indem man erst einmal den Clos de los Siete dekantiert, wie Robbie es virtuos im Film zeigt. Dann hat der gute Tropfen während der Zubereitung genug Gelegenheit, Sauerstoff zu atmen und sein volles fruchtiges Aroma zu entfalten. Anschliessend widmen wir uns so profanen Tätigkeiten wie Möhren, Sellerie, die Zwiebel und die frischen Tomaten in kleine Würfel zu schnippeln.

Etwas Olivenöl (extra vergine – versteht sich von selbst) im Topf erhitzen und dann zunächst die Zwiebeln anbraten, bis sie leicht braun werden und diese köstlichen Röstaromen entwickeln. Anschließend Möhren und Sellerie dazugeben, mit den Zwiebeln mischen und glasig anschwitzen. Jetzt kommt das Hackfleisch dazu. Tipp: mit etwas Paprikapulver würzen – das gibt nen super Fond. Behauptet Robbie – und ich glaube er hat Recht. Das ganze so lange unter gelegentlichem Wenden anbraten, bis das gesamte Hackfleisch eine graue Farbe angenommen hat.

Jetzt kommen die frischen Tomaten, ein guter Schuss Rotwein (NICHT DEN CLOS DE LOS SIETE!!!) und ordentlich Tomatenmark dazu. Wir hatten am Ende falst eine halbe Flasche Rotwein im Ragout. War geil! Ach ja – ein weiterer Tipp von Robbie: das ganze mit etwas Balsamico (süsslich-saure Note) und Zucker verfeinern und mit getrockneten italienschen Kräutern abschmecken. Gibt’s fertig gemischt im Gewürzregal.

Die Bollo darf nun ruhig ne Weile vor sich hin bruzzeln – nicht vergessen, gelegentlich mal umzurühren. Der Alkohol des Weins soll ja schließlich abdampfen und etwas eingedickt haftet die sämige Soße viel besser an den Nudeln. Hier also nicht ungeduldig werden. Wie man Nudeln al dente kocht, müssen wir hier hoffentlich nicht erklären, oder? Am Ende pro Person eine schöne Portion Nudeln auf dem Teller platzieren, einen ordentlichen Schlag Bollo drauf und mit Petersilie und Grana Padano (oder natürlich auch Parmesan) garnieren.

Guten Appetit!

Ein Kommentar

  1. Hola Alex & Robbi,

    also ich will ja echt nicht die Oma die den Zeigefinger hebt sein… es ist wahrscheinlich nur ein Zufall, dass ich zu der Folge greife bei der leider kein WMA Video und Rezept verfügbar ist. Por favor porque me gusta mucho la comida Italiana. Muchas gracias.

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