Orschinal badischer Zwiebelkuchen

Das weiß ein jedes Kind: Zwiebeln sind gesund. Und wir Badner haben ein Rezept entwickelt, bei denen dieses bemerkenswerte Gemüse ganz groß rauskommt. Den orschinal badischen Zwiebelkuchen.


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Zutaten für ein großes Blech (6 Personen)

  • 375g Mehl
  • 25g Hefe
  • 50g Butter
  • 250 ml saure Sahne
  • 125 ml Milch
  • 4 Eier
  • Zucker
  • Pfeffer
  • Salz
  • Paprikapulver edelsüss
  • 300g durchwachsenen Speck
  • 1 kg Zwiebeln (kein Witz!)

Das Mehl in eine Schüssel sieben (sonst klumpts!), in der Mitte eine kleine Mulde formen und die Hefe dort hineinbröseln und 1-2 TL Zucker auf die Hefe geben. Dann geht sie besser. Dann noch die Milch dazu geben und mit der Hand einen gleichmäßigen Teig daraus kneten, den man zugedeckt 15 Minuten lang gehen lässt.

In der Zwischenzeit kann man mit dem Schnippeln beginnen: die Zwiebeln in feine Ringe und den Speck in kleine, Mundgerechte Streifen schneiden.

Zurück zum Teig. Diesen etwas salzen, 1 Ei und 50g Butter dazu geben und nochmal sauber durchkneten. Jetzt darf der Teig noch mal zugedeckt 15-25 Minuten beiseite gestellt werden.

Die Ruhezeit, die sich der Teig redlich verdient hat, verkürzen wir durch das Herstellen einer Creme aus 3 Eiern, der sauren Sahne, Pfeffer, Salz und Paprikapulver. Diese Zutaten müssen einfach schön gleichmäßig durchgemischt werden.

Dann ein Backblech mit Backpapier belegen (wenn man es unten etwas befeuchtet, dann klebt’s auf dem Blech, was die spätere Arbeit etwas erleichtert). Das Backpapier mit Mehl bestäuben und den Teig drauf ausrollen. Die Zwiebeln und den Speck darauf verteilen und die Creme gleichmäßig darüber geben.

Das ganze muss nun bei 200° (180 Umluft) auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen.

Dazu schmeckt am besten ein junger Wein, z.B. ein Federweisser.

S’mus schmägge!
Robbie und Alex

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12 Kommentare

  1. Ich hab Bekannte, die darauf schwören, die Zwiebel vorher in Wasser einzuweichen und dann zu schälen.

    Ich persönlich halbiere die Zwiebel. Das hilft auch beim schälen, solange man nicht unbedingt vollständige Ringe braucht ;).

    Probier ich am WE doch mal wieder ‘nen Zwiebelkuchen…

    Balu

  2. Hallo Balu,
    den Trick mit dem Einweichen werden wir demnächst testen! Wenn er gut funktioniert, dann hast Du Dir ein T-Shirt verdient, denn das war die erste Zuschrift zu dem Thema 🙂 Mehr dazu demnächst…..

    Hab mir gerade Deinen Blog angeschaut (http://www.b-a-l-u.de/). Das Namco-Sushi-Set ist ja der Hammer. Mach weiter so!

    S’mus schmägge!
    Alex

  3. Also ich schneide meine Zwiebeln mit einer !! Taucherbrille !!. Sieht zwar ziemlich dämlich aus ist aber effektiv! !!! GANZ WICHTIG DIE TAUCHERBRILLE MUSS DIE NAZE UMSCHLIEß -EN ! Also keine Schwimbrille!

    mfg Henning

  4. Hi!

    wir schauen mit Begeisterung Eure Sendung an!!! Ganz großes, großes Lob!!

    Mein Tipp zum Zwiebela schneida isch relatiev einfach und unaufwändig…

    Beide Enden abschneiden. Die oberste Schicht, also die äußere + die erste Schicht, die man normalerweise noch zum Kochen nimmt einschneiden und zwar mit nem Schnitt vom einen Ende zum anderen. Nun muss man nur noch, entweder mit nem Messer oder per Hand die eingeschnittenen Schichten abziehen. Ferddisch.

    Ich weiß, ‘s isch zwar net sparsam aba i sog mer imma a zwiebal isch doch a Cent-Produkt… Also net zu geizig sein ;-)))

    Grüssle

    val & angie

    PS: ‘s muss schmeckka!!

  5. Servus Anige und Valentin,
    isch des Schwäbisch? Hoist des das mer au Fäns im Schwobäländle habbe?

    Vielen Dank für Euer schönes Feedback – dann macht es noch mehr Spass, die Filme zu produzieren.

    s’mus schmägge!
    Alex

  6. Hi,

    ich mache mit meinem Projektteam einen Businessplan zum Thema “Küchenhilfe” –> wir stellen uns da so ne Eierlegende-Wollmilch-Sau vor die einfach Rezepte übers Netz bzw. fest installierte dem technikaffinen Menschen (also Single-Mann… ;-)) näher bringt…

    Bei meinen Recherchen bin ich dann auf Eure Site gestossen… und fands einfach großartig! –> kein Vergleich mit http://cooxt.de/ (vor allem müsst ihr euch mal krelli reinziehen…wobei die Plattform recht gut gemacht isch)

    Ach ja ich bin sozusagen Exilschwoob… wohne mittlerweile im schöna Frankaländle, wobei ich vorher in FR gewohnt hab…

    Also ich kann saga: s’mus schmägge! und macht weiter so!!

    Wo produziert ihr eigentlich?? Und warum trinkt ihr Becks, wenn doch’s guate Zäpfle gibt?? ;-))

    Grüssle

    val

  7. Ach ich seh grad ihr lebt auch im Exil, da sei euch des mit dem Bier verziehen…

    Wobei mein Örtlicher Getränkemarkt mittlerweile Zäpfle fest im Programm hat… weil der Abteilungsleiter ‘s selbscht guat findet. Ihr könnt euch gar net vorschtellä wie i mi do grfreut hab…

  8. Vor ein paar Jahren gab es in München nur ein paar vereinzelte Dealer. Inzwischen bekommt man Zäpfle hier in recht vielen gut sortierten Getränkemärkten.

    Bier nach München zu importieren ist zwar wie Eulen nach Athen tragen. Aber s’zäpfle isch halt s’beschte Bier wo gibt.

  9. jetzt seh ich gerade Deinen anderen Post: cooxt.de – sieht echt ganz cool aus. Schau ich mir gleich mal an. Die Konkurrenz schläft nicht 😉

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