Scaloppine mit Orangen-Thymian-Soße

in dieser Folge haben wir uns von einem Rezept aus „Meat Basics“ von Cornelia Schirnharl inspirieren lassen – einem weiteren Werk aus der Basic Cooking Reihe von Gräfe und Unzer. Wir bereiten Scaloppine vom Rinderfilet mit einer Orangen-Thymian-Soße zu – ein zwar einfaches aber äußerst delikates Rezept.

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Man nehme (für 4 Personen):

  • 8 max. 1 cm dünne Scheiben vom Rinderfilet oder Kalbsschnitzel
  • 3 unbehandelte Orangen
  • Zitronensaft
  • ¼ Bund Thymian
  • Butter
  • Chilipulver
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Mehl

Als Beilage:

  • 4 Zucchini

Zubereitung
Wir beginnen mit den Zucchini, die längs in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten werden. Diese anschließend in einer Schüssel mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren, auf einem Backblech verteilen und im Ofen unter dem Grill garen. Wenn die Zucchinischeiben leicht angeröstet sind, bitte wenden.

Während die Zucchini im Ofen schmoren, beginnen die Vorbereitungen für die Soße: von einer der Orangen mit einem Schälmesser die Schale (ohne das Weisse) abschaben. Dann alle Orangen halbieren und pressen. Die feinen Thymianblätter von den Stielen entfernen. Damit die Schnitzel möglichst fein werden, müssen sie etwas flach geklopft werden. Eine idiotensichere Methode besteht darin, jeweils eine Scheibe Fleisch in eine Ziploc-Tüte zu schieben und anschließend mit einer kleinen Pfanne darin platt zu klopfen. Vorteil: das Fleisch wird gleichmäßig flach und reißt nicht ein. Anschließend werden die Schnitzel beidseitig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver gewürzt und dann in Mehl gewendet.

Nun eine Pfanne – am besten aus Edelstahl oder Gußeisen wegen der Fonds-Bildung – mit einerm guten Schuß Olivenöl ordentlich heiß werden lassen. Dann jeweils 2 der Schnitzel darin beidseitig braten – von jeder Seite nicht mehr als 1 Minute. Wenn sie fertig sind, abgedeckt beiseite stellen, damit sie nicht zu sehr auskühlen.

Nun beginnen wir mit der Soße: zunächst ein ordentliches Stück Butter in der Pfanne mit dem Bratenfondszerlassen, dann den Thymian darin kurz andünsten. Dann den Orangensaft und die Orangenschalen dazugeben und etwas einkochen lassen. Mit einem Schneebesen umrühren damit sich der Fonds vom Boden der Pfanne löst. Schließlich mit Pfeffer, Salz und einem Esslöffel Zitronensaft ablöschen. Kurz vor dem Servieren werden die Schnitzel noch einmal in der Soße erwärmt.

Die Schnitzel auf den Tellern noch mit etwas Soße betreufeln und zusammen mit den Zucchini und etwas frischem Brot servieren.

S’mus schmägge!

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Tom Yam Gung: ein thailändisches Nationalheiligtum

Die Tom Yam Gung Suppe ist ein thailändisches Nationalheiligtum, das wir heute nicht aus dem Packerl, sondern ganz frisch zubereiten werden. Deftig, leicht säuerlich und gerade im Sommer immer eine ganz besondere Vorspeise. Dazu servieren wir spritzigen Jäger Tonic. Stargast heute: Mäx… Viel Spass!

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Zutaten

  • 1,5 l Brühe, z.B. Gemüsefonds
  • 2-3 EL Fischsauce
  • 2 Schalotten (je nach Größe auch mehr)
  • 3-4 Halme Zitronengras
  • 2-3 Kaffernlimetten-Blätter
  • 1 Knolle Galgant (Thai-Ingwer)
  • 1 TL Tamarindensaft
  • 1 rote Chili
  • ½ Bund Koriandergrün
  • Garnelen, je nach Größe ca. 4-6 pro Person

Zubereitung:

Die Brühe in einem Topf erhitzen. Gleichzeitig Kaffernlimetten-Blätter und Galgant grob schneiden, die Chilischote entkernen und in Scheibchen schneiden, Schalotten fein hacken. Robbies Trick beim Zitronengras: mit dem Fingernagel aufschlitzen und nur den inneren Kern verwenden – dieser ist Zart und kann mitgegessen werden. Die Zutaten zusammen mit Tamarindensaft und Fischsauce in der Brühe aufkochen und zehn Minuten leicht weiterköcheln lassen. Kurz vor dem Servieren noch die Garnelen hinzufügen und max. 1-2 Minuten mitköcheln lassen. Werden die Garnelen zu lange gekocht, besteht die Gefahr, dass sie zu hart werden

Schließlich in Suppenschälchen geben und mit Korianderblättern garnieren.

Sehr gut passen auch halbierte Kirschtomaten oder geviertelte Champignons zu dieser feinen Suppe.

S’mus schmägge.

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Japanische Nudel-Gemüsepfanne mit Jägermeister

Heute gings im wahrsten Sinne des Wortes „heiß“ her. Vegetarische Japannudeln aus der heißen Wokpfanne standen heute auf dem Zettel. Und natürlich darf dabei auch Jägermeister nicht fehlen 😉 Wie man Jägermeister geschickt in einem japanischen Gemüsegericht einbauen kann, seht ihr in unserer 50. Folge!

DE-LITE feiert quasi 50ten Geburtstag – wahnsinn…

Jägermeister Hausbesuch bei DE-LITES' Pizza Party

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Zutaten für 4 Personen

  • 300-400g japanische Udon Nudeln
  • 250g Tofu
  • 2-3 Pak Choi
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • frische Champignons oder Shitake-Pilze
  • 1-2 Daumengroße Ingwerstücke
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Austernsoße
  • Sojasoße
  • Sake oder Jägermeister
  • Öl, z.b. Sonnenblumenöl

Zunächst werden wie immer die Zutaten vorbereitet:

  • Tofu grob würfeln
  • Pak Chio waschen rustikal in grobe Stücke schneiden
  • Frühlingszwiebeln zu kleinen Ringen verarbeiten
  • Champignons putzen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden
  • Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden
  • Ingwer schälen und zu kleinen dünnen Scheibchen verarbeiten

Für die Nudeln in einem Pastatopf Wasser zum sieden bringen, dann salzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, dann Knoblauch und Pilze hinzufügen, brutzeln lassen. Am besten schmeckt es, wenn das Wasser, das aus den Pilzen austritt, vollständig verdampft. Dann Ingwer und Tofu hinzufügen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Nudeln in das siedende Pastawasser zu geben und nach Anleitung zu kochen. Einen ordentlichen Schuß Sojasoße und Austernsoße zu den Pilzen hinzufügen (6 EL – aber je nach Geschmack mehr). Dann mit einem guten Schuß Jägermeister abschmecken. Schließlich noch den Pak Choi unterrühren und kurz mitgaren lassen. Wenn die Nudeln fertig sind, diese ebenfalls in die Pfanne geben und mit dem Gemüse vermischen. In Schüsselchen servieren und mit Frühlingszwiebeln garnieren. Gourmets bestreuen das fertige Gericht noch zusätzlich mit Sesamkörnern.

S’mus schmägge!

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Pizza Party bei DE-LITE fun cooking & Jägermeister is in da house!

Bei unserer Pizza-Party mit unseren Buddies haben wir ganz überraschend Besuch bekommen! Seht selbst wer uns beim Kreieren diverser Special-Pizzen unterstützt hat 😉

Jägermeister Hausbesuch bei DE-LITES' Pizza Party

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Zutaten für 6-8 mittelgrosse Pizzaböden

Für den Teig

  • 500g Weizenmehl Type 550
  • 200g feiner Hartweizengrieß (zur Not noch mal 200g Mehl dazu)
  • 1 EL Meersalz
  • 2 Päckchen Trockenhefe (je 7g)
  • 1 EL brauner Zucker (oder auch Weißer)
  • ca. 650 ml lauwarmes Wasser

Für den Tomatensugo:

  • 500g Dose Tomaten
  • Knoblauchzehe
  • Teelöffel Oregano
  • etwas Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz

Zum Belegen:

Geriebenen Käse, Artischockenherzen, Kapern, Oliven, Thunfisch, Salami, Rucola, Parmaschinken etc. Einfach alles, was Ihr gerne auf Eurer Pizza mögt.

Zubereitung

Wir beginnen mit dem Teig, und der ist mit diesem Rezept wirklich sehr einfach herzustellen. Die Hefe und den Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen und dabei mit einer Gabel umrühren. Mehl, Grieß und das Salz in eine Rührschüssel geben und in der Mitte einen großen Krater bilden. Nun das Wasser langsam in den Krater laufen lassen und mit einer Gabel mit dem Mehl verrühren. Wenn das gesamte Mehl eingearbeitet ist, wird der Teig ca. 10 Minuten lang von Hand geknetet. Vorher die Hände mit Mehl bestäuben. Ist der Teigklumpen glatt, weich und elastisch, dann hat man es geschafft. Schließlich mit etwas Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie bedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen können wir den Tomatensugo vorbereiten. In einem Topf die in kleine Scheiben geschnittene Knoblauchzehe in Olivenöl anschwitzen, bis die Stückchen leicht gelb geworden sind. Dann die Dosentomaten, die man vorher per Stabmixer passiert hat, dazugeben und bei leichter bis mittlerer Hitze 20 Minuten lang köcheln lassen. Kurz vorher noch mit Oregano, Pfeffer und Salz abschmecken. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, um den Ofen auf 250° vorzuheizen.

Jetzt fängt der eigentliche Spaß an: das Belegen. Die Arbeitsfläche wirklich gut einmehlen, das Nudelholz auch. Sonst klebt der Teig an Platte und Werkzeug. Von dem Teigklumpen ein kleineres Stück herunterreißen – je nach dem, wie groß man die Pizzen mag. Dann zunächst mit der Handfläche ein bisschen platt drücken und mit dem Nudelholz auf maximal 5mm Dicke ausrollen. Die Böden müssen nicht perfekt rund sein – das würde nur vollkommen langweilig aussehen. Jetzt kommt der DE-LITE Tipp: legt die Pizzaböden auf das bemehlte Backblech, BEVOR ihr sie belegt.

Zum Belegen erst einmal einen Löffel Sugo auf dem Boden verteilen und 1cm Rand freilassen, Käse dazu und dann nach belieben belegen. Rucola und Parmaschinken kommen übrigens erst nach dem Backen drauf. Dazu passt auch gut ein gehobelter Parmesan. Die fertig belegten Pizzen kommen jetzt für 7-10 Minuten etwas weiter unten in den Ofen, bis sie goldbraun und knusprig sind.

S’mus schmägge!

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Jägermeister Hausbesuch bei DE-LITE fun cooking!

Jägermeister Hausbesuch bei DE-LITE fun cooking! Gestern drehten wir unseren nächsten Podcast und auf einmal klingelte es und Jägermeister stattete uns einen echten „Jägermeister Hausbesuch“ ab. Da war die Pizza-Party perfekt. Aber seht selbst:

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